Für Gebäudeeigentümer:innen und ihre Berater:innen stellt sich damit eine dringende Frage: Welche Risiken bestehen für welche Immobilien konkret?
Das Problem: Klimaschäden steigen, Schutzlücken wachsen
Die Zahlen sind eindeutig. Laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben sich die Klimaschäden in Deutschland seit 1980 verfünffacht. [1] Dazu kommt: Der Deutsche Wetterdienst dokumentiert, dass die Jahre 2022 bis 2024 die drei wärmsten Jahre seit Beginn der systematischen Messungen in Deutschland waren. [2]
Gleichzeitig klafft in der Absicherung eine erhebliche Lücke. 41 % aller Gebäude sind in Deutschland nicht ausreichend gegen Elementarschäden versichert. [4] Das bedeutet: Knapp jede zweite Immobilie ist unzureichend geschützt – obwohl die Risiken nachweislich zunehmen.
Das Besondere an der aktuellen Entwicklung: Extreme Wetterereignisse treffen heute Regionen, die bisher als weitgehend sicher galten. Überschwemmungen im Sommer 2024 haben eindrücklich gezeigt, wie schnell vermeintlich risikoarme Lagen in den Fokus geraten können. [1] Eigentümer:innen, die ihr Gebäude nach jahrelanger Erfahrung als sicher einschätzten, standen plötzlich vor massiven Schäden – ohne ausreichenden Versicherungsschutz.
Warum das klassische Vorgehen nicht mehr ausreicht
Viele Eigentümer:innen unterschätzen die Risiken ihrer Immobilie – nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus Mangel an verlässlichen, standortbezogenen Informationen. Die Frage „Bin ich ausreichend versichert?“ lässt sich ohne eine konkrete Risikoanalyse nicht beantworten. Regionale Erfahrungswerte, Bauchgefühl oder allgemeine Schadenstatistiken reichen dafür nicht aus.
Für Berater:innen in der Versicherungsbranche ergibt sich daraus ein strukturelles Problem: Gespräche über Elementarschutz finden häufig erst statt, wenn ein Schaden bereits eingetreten ist. Zu diesem Zeitpunkt ist der Handlungsspielraum begrenzt. Versicherungen sind jedoch genau das, was Kund:innen langfristig schützt und wo Beratungsqualität entscheidend ist.
Auch die politische Diskussion unterstreicht die Dringlichkeit. Die Justizministerkonferenz der Länder hat sich im März 2025 mehrheitlich für eine bundesweite Regelung zur Elementarschadenversicherung ausgesprochen. [3] Das regulatorische Umfeld wird sich weiterentwickeln – und Berater:innen, die heute fundierte Risikogespräche führen, positionieren sich frühzeitig.
Was eine Klimarisikoanalyse leisten muss
Eine belastbare Klimarisikoanalyse sollte konkrete Fragen beantworten: Welche Klimarisiken bestehen für diese Immobilie an diesem Standort? Welche Schäden sind zukünftig wahrscheinlicher? Wo besteht akuter Handlungsbedarf? Bei welchen Immobilien sollte gezielt das Gespräch gesucht werden?
Entscheidend für die Beantwortung dieser Fragen ist dabei die Kombination aus Datenqualität und Standortgenauigkeit.
Eine präzise Analyse macht diese Unterschiede sichtbar. Sie verlegt das Beratungsgespräch von der reaktiven Schadensregulierung in den präventiven Bereich – und schafft damit eine Gesprächsgrundlage, die Kund:innen Orientierung gibt, statt Unsicherheit zu erzeugen.
Der SkenData KlimarisikoReport: Klimarisiken sichtbar machen
SkenData, ein auf Gebäudedaten spezialisiertes Software-Unternehmen aus Rostock, stellt mit dem KlimarisikoReport ein Werkzeug bereit, das Klimarisiko-Analysen möglich macht. Auf Basis einer Adresseingabe analysiert das Tool bis zu 18 Klimarisiken – und zeigt übersichtlich auf, welche Gefährdungen für eine Immobilie bestehen, welche Schäden zukünftig wahrscheinlicher werden und wo konkreter Handlungsbedarf entsteht.
Der KlimarisikoReport ist als direktes Beratungsinstrument konzipiert: Die Ergebnisse sind verständlich aufbereitet und sowohl für Berater:innen als auch für Kund:innen direkt nachvollziehbar. Beratungsgespräche sind so auf konkreten, belegbaren Fakten begründet.
Für Enterprise-Kund:innen ist der KlimarisikoReport als Flatrate in die bestehenden SkenData-Produkte EnergyCheck und Wert14 integrierbar. Das bedeutet: kein zusätzlicher Implementierungsaufwand und eine skalierbare Lösung für große Portfolios. Der KlimarisikoReport wird damit zu einem festen Bestandteil des Beratungsprozesses.
Klimarisiken als Beratungsargument
Die Kombination aus steigenden Schadenereignissen, wachsender Schutzlücke und zunehmendem regulatorischem Druck macht eines deutlich: Das Thema Klimarisiko wird in der Gebäudeberatung nicht verschwinden – es wird relevanter.
Berater:innen, die standortgenaue Risikodaten in ihre Arbeit einbinden, verändern das Gespräch. Sie sprechen Risiken proaktiv an, bevor ein Schaden eintritt. Sie stärken das Vertrauen ihrer Kund:innen durch Transparenz und nachvollziehbare Fakten. Und sie erschließen neue Abschlussmöglichkeiten im Bereich Elementarschutz – auf einer fundierten Datenbasis statt auf Verdacht.
Sind Sie bereit, Klimarisiken als Teil Ihrer Beratung zu nutzen? Nehmen Sie Kontakt mit SkenData auf und erfahren Sie, wie Sie den KlimarisikoReport in Ihre bestehenden Prozesse integrieren.
Klimarisiken erkennen. Chancen nutzen. Kund:innen schützen.
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Weitere Informationen zur Produktsparte Klima (Risk) erhalten Sie hier.
Quellen
[1] Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV): „Klimawandelfolgen in Zahlen und Fakten.“ GDV, Oktober 2024. https://www.gdv.de/gdv/medien/medieninformationen/klimawandelfolgen-in-zahlen-und-fakten–183732
[2] Deutscher Wetterdienst / Extremwetterkongress: „Was wir über das Extremwetter in Deutschland wissen – Faktenpapier 2025.“ Deutscher Wetterdienst, September 2025. https://www.dwd.de/DE/klimaumwelt/aktuelle_meldungen/250924/faktenpapier_extremwetterkongress.html
[3] traut.immobilien: „Elementarschadenversicherung 2025 – Kommt die Pflicht für Hausbesitzer?“ traut.immobilien, August 2025. https://www.traut.immobilien/expertentipp/elementarschadenversicherung-2025-kommt-die-pflicht-fuer-hausbesitzer
[4] Gesamtverband der Versicherer: “Starkregen nach Gewittern: 41 Prozent der Wohngebäude ohne Elementarschutz” GdV, Juni 2026. https://www.gdv.de/gdv/medien/medieninformationen/naturgefahren-schaeden-weiter-hoch-folgen-des-klimawandels-201070


